DJI FlyCart 100: Theorie, Praxisschulung und Abholung an nur einem Tag

Theorie, Praxisschulung, Drohnenführerschein und die eigene Transportdrohne an nur einem Tag: Bei CopterPro wird der Einstieg in den professionellen Drohnentransport praxisnah begleitet. Gemeinsam mit einem Forstbetrieb aus Deutschland und der Schweiz haben wir die Abholung einer DJI FlyCart 100 mit einer umfassenden Einweisung und praktischen Flugübungen verbunden.

In diesem Beitrag zeigen wir, wie die Schulung abläuft, welche Ausrüstung für den Betrieb der DJI FlyCart 100 benötigt wird und worauf es beim Transport schwerer Lasten mit einer Drohne ankommt.

DJI FlyCart 100: Eine Transportdrohne für professionelle Einsätze

Diesmal durften wir Oliver und sein Team von Hobi Forst bei uns in Kirn begrüßen. Das Unternehmen ist sowohl in Deutschland als auch in der Schweiz tätig und möchte die DJI FlyCart 100 künftig für den eigenen Forstbetrieb sowie für gewerbliche Transportdienstleistungen einsetzen.

Mit der DJI FlyCart 100 entscheiden sich die Kunden für eine leistungsstarke Transportdrohne, die speziell für den Transport schwerer Lasten entwickelt wurde.

Je nach Konfiguration kann die Drohne mit unterschiedlichen Transportsystemen ausgestattet werden. Bei unseren Kunden kommt das Winch-System zum Einsatz. Damit lassen sich Lasten gezielt absenken und aufnehmen – ein besonders interessanter Vorteil bei Transporten in unwegsamem Gelände, beispielsweise im Wald oder in bergigen Regionen.

Theorie und Praxis: Die Schulung an nur einem Tag

Ein wesentlicher Bestandteil unseres Angebots ist die Kombination aus Drohnenübergabe, theoretischer Einweisung und praktischer Schulung.

Bei unserem gemeinsamen Termin hatten Oliver und sein Team den theoretischen Teil bereits abgeschlossen. Anschließend ging es direkt in die Praxis.

Dabei standen zunächst folgende Punkte auf dem Programm:

  • System kennenlernen: Aufbau, Funktionen und Bedienung der DJI FlyCart 100.
  • Sicherheitseinweisung: Wichtige Sicherheitsvorkehrungen und die Vorbereitung eines sicheren Flugbetriebs.
  • Erste Flugübungen: Schrittweises Kennenlernen der Steuerung und der Flugeigenschaften.
  • Lastentransport: Praktische Übungen mit dem Transportsystem und der Seilwinde.
  • Team Mode: Gemeinsamer Betrieb der Drohne mit zwei Fernsteuerungen.

Unser Ziel ist es, die Teilnehmer nicht nur mit der Technik vertraut zu machen, sondern sie auch auf die praktischen Anforderungen ihrer zukünftigen Einsätze vorzubereiten.

Die STS-Theorie und die praktische Ausbildung sind dabei wichtige Bestandteile des entsprechenden Qualifikationswegs.

DJI FlyCart 100: 85 kg Nutzlast mit dem Winch-System

Bei der Schulung haben wir die DJI FlyCart 100 mit dem Winch-System vorgestellt. In dieser Konfiguration kann die Drohne eine Nutzlast von bis zu 85 kg transportieren.

Das System ist insbesondere für Einsätze interessant, bei denen Lasten nicht direkt auf dem Boden abgesetzt werden können oder eine präzise Positionierung erforderlich ist.

Zu den wichtigsten Komponenten gehören:

  • Winch-System: Für das kontrollierte Absenken und Aufnehmen von Lasten.
  • Zwei Akkus: Für den Betrieb mit dem Dual-Battery-System.
  • Fallschirmsystem: Als zusätzliche Sicherheitskomponente.
  • Hinderniserkennung: Unterstützt die sichere Navigation während des Flugs.
  • RTK-System: Ermöglicht eine präzise Positionsbestimmung.

Bei der Einweisung erklären wir außerdem, worauf bei der Montage und Wartung der einzelnen Komponenten zu achten ist.

Besonders wichtig sind beispielsweise die korrekt montierten Propeller. Die DJI FlyCart 100 verwendet unterschiedliche Propellertypen für die jeweilige Drehrichtung. Werden diese falsch montiert oder nicht ordnungsgemäß verriegelt, kann das die Flugsicherheit beeinträchtigen.

Auch die richtige Handhabung der klappbaren Propeller und der zugehörigen Gummidämpfer ist ein wichtiger Bestandteil der Einweisung.

Akkus und Ladegeräte: Das richtige Zubehör für den Betrieb

Für den professionellen Einsatz der DJI FlyCart 100 ist eine zuverlässige Energieversorgung unverzichtbar.

Die verwendeten DB2160-Akkus verfügen über eine Kapazität von jeweils 41.000 mAh. Da die Drohne mit zwei Akkus gleichzeitig betrieben wird, sollte auch die Anzahl der verfügbaren Ersatzakkus sorgfältig geplant werden.

Wir empfehlen, insgesamt sechs Akkus einzuplanen:

  • Zwei Akkus befinden sich in der Drohne.
  • Zwei weitere Akkus stehen für den nächsten Flug bereit.
  • Zwei zusätzliche Akkus dienen als Reserve.

So bleibt der Betrieb auch dann flexibel, wenn ein Akku ausfällt oder ausgetauscht werden muss.

C12000-Ladegerät und Stromversorgung

Für das Laden der Akkus kommt das DJI C12000-Ladegerät zum Einsatz. In Verbindung mit einem leistungsfähigen Generator können die Akkus unter geeigneten Bedingungen in etwa 9 bis 10 Minuten vollständig geladen werden.

Alternativ ist das Laden über eine herkömmliche Steckdose möglich. Hier beträgt die Ladezeit ungefähr 25 bis 30 Minuten.

Gerade bei längeren Einsätzen ist ein leistungsfähiger Generator von großer Bedeutung. Da die DJI FlyCart 100 mit zwei Akkus gleichzeitig betrieben wird, müssen auch die Ladeinfrastruktur und die verfügbare Stromversorgung entsprechend ausgelegt sein.

Bei der Planung eines professionellen Einsatzes sollten daher nicht nur die Drohne und das Transportsystem, sondern auch die Akkus, Ladegeräte und die passende Stromversorgung berücksichtigt werden.

Team Mode: Gemeinsam mit zwei Fernsteuerungen fliegen

Ein weiterer wichtiger Bestandteil unserer Praxisschulung war der sogenannte Team Mode.

Dabei wird die DJI FlyCart 100 mit zwei Fernsteuerungen betrieben. Das ermöglicht es zwei Personen, gemeinsam an einem Flug zu arbeiten und die Steuerung bei Bedarf zu übergeben.

Eine Fernsteuerung übernimmt die Master-Funktion. Die zweite Fernsteuerung kann beispielsweise von einem weiteren Piloten bedient werden, der sich an einer anderen Position befindet.

Das ist besonders bei Transportflügen über größere Distanzen oder in unübersichtlichem Gelände interessant.

Die wichtigsten Vorteile des Team Mode:

  • Flexible Steuerungsübergabe: Die Steuerung kann zwischen den beiden Fernsteuerungen übergeben werden.
  • Gemeinsame Einsatzplanung: Beide Piloten können den Flug begleiten.
  • Bessere Koordination: Gerade bei Einsätzen mit unterschiedlichen Start- und Zielpositionen ist die Zusammenarbeit entscheidend.
  • Zusätzliche Redundanz: Eine zweite Fernsteuerung kann als Ersatzgerät dienen, falls die erste ausfällt.

Die Master-Fernsteuerung kann die Steuerung sperren und damit verhindern, dass die zweite Fernsteuerung ungewollt eingreift. Eine Übergabe erfolgt kontrolliert über das vorgesehene System.

Bei der Schulung zeigen wir, wie die beiden Fernsteuerungen eingerichtet werden und wie die Steuerungsübergabe in der Praxis funktioniert.

Vom ersten Flug bis zum Transport schwerer Lasten

Nach der technischen Einweisung ging es für Oliver und sein Team an die ersten praktischen Flugübungen.

Dabei steht zunächst das Kennenlernen der Drohne im Vordergrund. Die Teilnehmer machen sich mit der Steuerung vertraut und lernen, das Flugverhalten der DJI FlyCart 100 einzuschätzen.

Im nächsten Schritt werden die praktischen Abläufe beim Transport von Lasten vermittelt. Dazu gehören die Vorbereitung des Transportsystems, die richtige Handhabung der Lasten und die sichere Durchführung der Flugmanöver.

Gerade bei schweren Transportdrohnen ist eine strukturierte Vorgehensweise entscheidend. Die Teilnehmer müssen nicht nur die Steuerung beherrschen, sondern auch die besonderen Anforderungen beim Transport schwerer Lasten verstehen.

Die praktischen Übungen werden deshalb Schritt für Schritt aufgebaut und an den jeweiligen Ausbildungsstand angepasst.

Mehr als eine Drohnenübergabe: Unterstützung durch CopterPro

Mit der Übergabe einer professionellen Transportdrohne endet unsere Arbeit nicht. Gerade bei komplexen Systemen wie der DJI FlyCart 100 ist eine zuverlässige Betreuung auch nach dem Kauf wichtig.

Deshalb begleiten wir unsere Kunden nicht nur bei der Auswahl und Inbetriebnahme der Drohne, sondern unterstützen sie auch bei Fragen zum späteren Einsatz.

Unser Service umfasst unter anderem:

  • Einweisung und praktische Schulungen
  • Unterstützung bei technischen Fragen
  • Beratung zu Zubehör und Ersatzteilen
  • Hilfe bei der Einsatzplanung
  • Unterstützung bei der Vorbereitung gewerblicher Drohneneinsätze

Insbesondere für Unternehmen, die mit ihrer Drohne Dienstleistungen anbieten möchten, ist ein zuverlässiger Ansprechpartner wichtig. Schließlich können technische Probleme oder ungeplante Ausfälle direkte Auswirkungen auf laufende Aufträge haben.

Bei CopterPro stehen wir unseren Kunden deshalb auch nach der Auslieferung mit unserem Service zur Seite.

Fazit: Erfolgreicher Einstieg in den professionellen Drohnentransport

Die gemeinsame Schulung mit Oliver und seinem Team von Hobi Forst zeigt, wie sich die Drohnenübergabe, theoretische Einweisung und praktische Ausbildung miteinander verbinden lassen.

An nur einem Tag konnten die Teilnehmer die DJI FlyCart 100 kennenlernen, sich mit der Technik vertraut machen und erste praktische Erfahrungen sammeln. Im Anschluss stand die praktische STS-Ausbildung auf dem Programm.

Wir bedanken uns bei Oliver und seinem Team für den Besuch in Kirn und wünschen ihnen viel Erfolg bei ihren zukünftigen Einsätzen mit der DJI FlyCart 100.

Du möchtest ebenfalls in den professionellen Drohnentransport einsteigen oder dich über die DJI FlyCart 100 informieren?

Wir beraten dich gerne zu den Möglichkeiten, der passenden Ausstattung und unseren Schulungsangeboten.

Weitere Informationen zum Drohnentransport findest du auf drohnen-transport.de.

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