Stell dir vor, deine Drohne fliegt über eine Photovoltaikanlage – und während du noch im Livebild bist, markiert dir eine künstliche Intelligenz automatisch die kritischen Stellen.
Genau das ist jetzt möglich.
Mit unserer neuen On-Board KI zur Hotspoterkennung wird die PV-Inspektion auf ein völlig neues Level gehoben: Die KI analysiert Wärmebilddaten direkt während des Fluges mit deiner Drohne und erkennt potenzielle Fehlerstellen in Echtzeit – direkt auf der Fernsteuerung!
Was ist die KI-gestützte Hotspoterkennung?
Die neue KI wurde speziell für den Einsatz auf Photovoltaikanlagen entwickelt und erkennt automatisch thermische Auffälligkeiten auf PV-Modulen.
Dabei erkennt sie in Echtzeit:
- echte Hotspots durch Defekte oder Zellprobleme
- Reflexionen durch Sonnenlicht
- Verschmutzungen wie Staub oder Vogelkot
- strukturellen Elementen wie Rahmen oder Verbinder
Das Ziel: relevante Temperaturabweichungen schneller und zuverlässiger sichtbar machen.
Kompatible Modelle
Wichtig: Nur für Matrice-Drohnen mit AI-Funktion
- DJI Matrice 4T
- DJI Matrice 4TD Serie
- DJI Matrice 400 Serie Mit Wärmebildkamera
Wie funktioniert die Technik?
Die KI läuft direkt auf der Drohne bzw. der Fernsteuerung (On-Board-Verarbeitung). Dadurch erfolgt die Analyse ohne Verzögerung.
Ein entscheidender Vorteil ist das einstellbare Vertrauensniveau:
- Niedriges Niveau → mehr erkannte Punkte, aber detailliertere Prüfung nötig
- Hohes Niveau → nur die klarsten Hotspots werden angezeigt
So kann die Erkennung individuell an jede Anlage angepasst werden.
Warum ist das ein Gamechanger für PV-Inspektionen?
Bei klassischen PV-Inspektionen liegt die Herausforderung selten im Finden von Wärme – sondern im richtigen Interpretieren.
Denn oft entstehen Fehlinterpretationen durch:
- Reflexionen
- Verschmutzungen außerhalb der Module
- gleichmäßige Strukturen auf der Anlage
Die KI hilft genau hier: Sie filtert Störquellen und hebt die wirklich relevanten Bereiche hervor.
Das spart Zeit, reduziert Fehler und verbessert die Qualität der Auswertung deutlich.
So läuft eine Inspektion in der Praxis ab
In der Anwendung wird die KI direkt während des Fluges genutzt:
- Start der PV-Inspektion in niedriger Flughöhe (ca. 10–15 m)
- Auswahl des KI-Modells über die Fernsteuerung
- Echtzeit-Erkennung thermischer Auffälligkeiten
- Markierung potenzieller Hotspots im Livebild
- Detailprüfung und Auswertung im Nachgang
So entsteht ein effizienter Workflow von der Aufnahme bis zur Dokumentation.
Für wen ist diese Technik besonders interessant?
Die KI richtet sich vor allem an:
- Drohnendienstleister im Bereich Inspektion
- PV-Service- und Wartungsunternehmen
- technische Betriebsführer von Solaranlagen
- Einsteiger und Fortgeschrittene im professionellen Drohnen-Business
Überall dort, wo große Flächen effizient geprüft werden müssen, bringt diese Technik einen klaren Vorteil.
Fazit: Mehr Sicherheit, weniger Aufwand, bessere Entscheidungen
Die KI ersetzt keine Fachkenntnis – aber sie erweitert sie entscheidend.
Sie hilft dabei, schneller zu erkennen, besser zu bewerten und effizienter zu arbeiten.







