TermTec Ventus – wenn fünf Geräte zu einem werden
ThermTec ist bislang vor allem durch Vorsatzgeräte wie den Cyclone HuntPro und Einhandgeräte wie das ThermTec Wild bekannt. Jetzt wagt die Firma den großen Schritt: Mit dem Ventus 635L und 650L betritt ThermTec erstmals den Markt der Wärmebild-Ferngläser – und legt dabei direkt die Messlatte hoch.
5 Geräte in einem Gehäuse
Was das Ventus auf den ersten Blick von anderen Geräten unterscheidet, ist der Anspruch: kein reines Wärmebildgerät, kein reines Nachtsichtfernglas – sondern ein vollständig integriertes 5-in-1-System. Das bedeutet in der Praxis:
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Wärmebildkanal640×512 Pixel VOx-Sensor, 12 µm Pixel-Pitch, NETD ≤15 mK – auch feinste Temperaturdifferenzen werden sichtbar, selbst bei Regen oder Nebel.
„Ich habe sie auch schon in der Praxis getestet – ich bin echt begeistert. Das Gerät ist sehr, sehr geil von der Haptik, das liegt mega gut in der Hand.“— Copter Pro (YouTube-Kanal)
635L oder 650L – welches Modell passt zu dir?
Die Namengebung ist bei ThermTec konsequent: Die „6″ steht für den 640er-Sensor, die folgende Zahl für den Objektivdurchmesser des Wärmebildkanals in Millimetern. Das „L“ steht für den integrierten Laser-Entfernungsmesser.
Ventus 635L
Für Wald, Pirsch & enge Reviere
- ✓35 mm Wärmebild-Objektiv
- ✓Sehfeld: 21,9 m auf 100 m
- ✓Detektionsreichweite: bis 1.800 m
- ✓Gewicht: ca. 825 g
- ✓Ideal: Ansitz im Wald, Pirsch, Drückjagd
- ✓Größeres Sehfeld auf kurze Distanz
Ventus 650L
Für Feld, Weitsicht & große Distanzen
- ✓50 mm Wärmebild-Objektiv
- ✓Engeres Sehfeld, höhere Vergrößerung
- ✓Detektionsreichweite: bis 2.600 m
- ✓Gewicht: ca. 833 g
- ✓Ideal: Feldrevier, Sauenbeobachtung, Weitsicht
- ✓Größere Linse für mehr Lichteinfall
Wer sich nicht sicher ist: Das 35er-Modell gilt als der vielseitigere Allrounder, der auch auf dem Hochsitz oder beim Fahren durch das Revier bestens funktioniert. Das 50er ist die Wahl, wenn weite Felder und große Distanzen regelmäßig auf der Agenda stehen.
Handlichkeit als Markenzeichen
Was beim ersten Anfassen sofort auffällt: Der Ventus ist deutlich kompakter als vergleichbare Geräte anderer Hersteller. Das Gerät passt tatsächlich in eine normale Westentasche – ein klares Statement von ThermTec, dass Leistung und Handlichkeit keine Gegensätze sein müssen.
Die Oberfläche ist vollgummiert, griffsicher auch bei Nässe und niedrigen Temperaturen, und das Gehäuse ist nach IP67 gegen Staub und Wasserimmersion geschützt. Man hat das Gefühl, dass man das Gerät auch mal hinschmeißen könnte – ohne böse Überraschungen.
Bedienung: Intuitiv nach kurzer Eingewöhnung
Das Bedienkonzept setzt auf zwei Fokusräder – eines für den Wärmebildkanal (links), eines für den Tageslicht-/Nachtsichtkanal (rechts). Der Wechsel zwischen den Modi erfolgt durch einen kurzen Vorwärtsdruck auf das mittlere Encoder-Rad. Zwei Sekunden gedrückt halten öffnet das Menü.
Das schützt effektiv vor versehentlichem Verstellen im Dunkeln auf dem Ansitz – ein Detail, das zeigt, dass die Entwickler den praktischen Jagdbetrieb im Kopf hatten. Der orangefarbene Schalter an der Seite regelt Ein-, Standby- und Ausschaltzustand.
KI-gestützte Bildtechnologie
Hinter den guten Bildergebnissen steckt auch Technologie, die man nicht direkt sieht: Die AI Calibration reduziert die Shutter-Frequenz und minimiert das typische Einfrieren des Wärmebildes. Die Thermal Super Resolution (TSR) verbessert per KI die Bildschärfe beim digitalen Zoom auf bis zu 14,8-fache Vergrößerung. Die elektronische Bildstabilisierung (EIS) sorgt auch bei höherer Vergrößerung für ein ruhiges, verwacklungsfreies Bild.
App-Anbindung & Konnektivität
Über WLAN verbindet sich das Ventus mit der ThermTec Outdoor App (iOS ab 15.6, Android ab 8.0). Wer bereits andere ThermTec-Geräte nutzt, hat damit alles in einer App. Videos und Fotos lassen sich direkt übertragen, Einstellungen lassen sich bequem vornehmen. Der interne 64-GB-Speicher nimmt Aufnahmen direkt im Gerät entgegen.
Ein integrierter Näherungssensor erkennt automatisch, wenn das Gerät vom Auge genommen wird, und schaltet das Display ab – ein elegantes Detail für längere Beobachtungsnächte.
Fazit: Stark debütiert
Mit dem Ventus liefert ThermTec ein überzeugendes Erstlingswerk im Fernglas-Segment. Wer bisher für Wärmebild, Nachtsicht, Tageslicht und Entfernungsmessung vier separate Geräte im Rucksack hatte, kann das jetzt in einem Gerät von unter 850 Gramm unterbringen.
Das 635L ist dabei der Allrounder für gemischte Reviere – besonders empfehlenswert für Waldansitze, Pirsch und alle, die ein großes Sehfeld schätzen. Das 650L überzeugt auf Feld und Weite, wo Detektionsreichweiten von 2.600 Metern ihren vollen Wert entfalten.
Wer den Schritt vom Einhandgerät zum Binokular wagen möchte: Der Ventus ist ein hervorragender Grund dafür. Erhältlich ab sofort im Fachhandel, unter anderem bei Copter Pro.







