Die größte Wildzählung mit Drohnen – ein Blick hinter die Kulissen eines außergewöhnlichen Projekts

Wildzählungen sind wichtig, um Wildbestände zu erfassen und eine nachhaltige Abschussplanung zu ermöglichen. Ziel ist ein Gleichgewicht zwischen Wild, Wald und Landwirtschaft.

Drohneneinsatz als neuer Standard

Bei einer groß angelegten Zählung in der Eifel wurde erstmals eine riesige Fläche mit Wärmebilddrohnen erfasst. Diese Technik bietet klare Vorteile:

  • schnelle Erfassung großer Gebiete
  • Sichtbarkeit von Wild auch in dichtem Wald
  • Nutzung von Wärmebild und GPS
  • Vermeidung von Doppelzählungen durch digitale Koordination

Das Projekt im Überblick

Untersucht wurde eine zusammenhängende Fläche von rund 40.000 Hektar aus Wald- und Offenland. Mehrere Drohnenteams waren parallel im Einsatz und arbeiteten mit digitaler Einsatzplanung und klaren Teilgebieten.

Der ideale Zeitpunkt war der März: wenig Vegetation, kühle Temperaturen und gute Sichtbarkeit des Wildes.

Ablauf und Organisation

Die Fläche wurde in Teilbereiche aufgeteilt, die von einzelnen Piloten systematisch abgeflogen wurden. Alle Sichtungen wurden per GPS dokumentiert und zentral synchronisiert.

So konnte sichergestellt werden, dass jedes Tier nur einmal gezählt wird, selbst wenn es zwischen Gebieten wechselte.

Ergebnis

In nur zwei intensiven Einsatztagen wurden:

  • rund 40.000 Hektar beflogen
  • mehrere tausend Wildtiere erfasst
  • tausende GPS-Punkte dokumentiert
  • umfangreiche Auswertungen erstellt

Die Daten wurden anschließend in Karten, Tabellen und Berichten für die Auftraggeber aufbereitet.

Fazit

Das Projekt zeigt, wie effektiv moderne Drohnentechnik in der Wildzählung sein kann. Große Flächen lassen sich heute präzise, schnell und digital unterstützt erfassen – ein klarer Fortschritt für Wildtiermanagement und Forstwirtschaft. Mehr erfahren

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